Kathi – es lief wirklich alles top!

Liebe Julia,

Unsere Tochter Antonia kam am 12. Oktober (SSW 40+3) gesund auf die Welt. Ich wünschte mir ja so sehr eine einfache, schnelle Geburt – und wurde nicht enttäuscht. Aber eins nach dem anderen:

Deine Trancen habe ich in den letzten Wochen der Schwangerschaft regelmäßig gehört, mal mit einem grandiosen Erholungseffekt, mal ohne. Ich persönlich liebte deine individuellen Trance und hab sie mir für den Tag der Geburtauf einen Player gezogen, um sie auch im Krankenhaus weiter hören zu können.

Dann war es soweit: Um 12:15 Uhr bemerkte ich nach dem Toilettengang, dass wohl Fruchtwasser ausläuft. Wir hatten vorgesorgt, sodass ich mich in sexy Erwachseneninkontinenzhöschen erst einmal bewegen konnte. Bis jetzt keine Wehe weit und breit. Meine Hebi meinte, wenn bis 15 Uhr keine Wehen eingesetzt haben sollten, könne ich mit einem Wehencocktail nachhelfen. Habe Tom in die Apotheke gescheucht, damit er Ricinusöl holt. Als er wieder da war, sind wir Lebensmittel einkaufen gefahren, zumindest war das der Plan. Beim Aussteigen aus dem Auto merkte ich schnell, dass rumlaufen wohl doch nicht so ne gute Idee sei, also im Auto warten, bis Tom das Nötigste eingekauft hat.

Um 13:38 Uhr kam noch im Auto meine allererste Wehe, noch zart, aber sie war da. Wieder zu Hause angekommen haben wir noch schnell im Kinderzimmer die Gardinenstange angebracht, ich hab den Staubsauger gehalten. Nachdem ich innerhalb der ersten Stunde nach Wehe Nr. 1 nur etwa vier weitere hatte, überkam mich ab 15:00 Uhr nun so langsam das Gefühl, fast ständig eine Wehe zu bekommen. Also hab ich mir einen Wecker geschnappt und darauf geachtet, in welchen Abständen die Wehen kommen. Bei 5-minütigen solle man schließlich in die Klinik fahren und die wäre von uns etwa 25 Minuten entfernt…

Das Resultat vom Wecker: Alle 2-3 Minuten!!! Wann bitte habe ich denn das mit den 5-Minuten-Abständen verpasst?!? Mein armer Tom hatte nun keine Gelegenheit mehr, unter die Dusche zu springen, wir haben uns meine Sachen geschnappt und sind losgefahren. Die Autofahrt war schon nicht mehr so lustig und auf dem Weg vom Parkplatz zur Station musste ich schonmal ein Tränchen verdrücken und vor-mich-hin-wehend stehenbleiben.

16:15 Uhr Ankunft in Buch: Die netten Damen in Buch hatten scheinbar schon viel um die Ohren (es wurde langsam ein ungemütlich-regnerischer Tag), denn so recht glaubte man den Worten meines Mannes nicht, dass die Wehen schon so schnell aufeinander kommen. Nun ja, die erste Untersuchung ergab dann aber einen geöffneten Muttermund von 5 cm und ich durfte gleich in den letzten verfügbaren Kreißsaal. Alle „schönen“ waren belegt, sodass ich letztlich die Wahl zwischen ganz normalem Krankenhausbett gehabt hätte oder (Gott sein Dank es gab hier noch eine) der Badewanne. Meine Hebamme fragte mich, ob ich was gegen die Schmerzen haben möchte. Nun, eigentlich schon irgendwie, auch wenn ich in meinem Geburtsplan gegen Schmerzmittel gewesen bin. Mit Schmerzmitteln hätten sie mich aber nicht in die Wanne gelassen (völlig blöd aus meiner Sicht, da das woanders nun überhaupt kein Problem darstellt, darüber habe ich mich tierisch aufgeregt und geschimpft wie ein kleiner Rohrspatz) und auf dem „ollen“ Bett wollte ich nun wirklich nicht mein Kind bekommen, wenn sich mir noch die Option Wassergeburt bietet.

Nach dem ersten CTG hat eine nach mir schauende Beleghebamme netter Weise die Wanne eingelassen, mehr durfte sie allerdings nicht für mich tun. Die mir zugewiesene Hebamme wuselte von einem Zimmer ins andere – kein schönes Gefühl, JETZT alleingelassen zu werden. Im Bett liegen ging gar nicht, ab etwa 17:00 lag ich endlich in der Badewanne. Die Griffe an ihr erwiesen sich als äußerst praktisch, so musste nicht die Hand meines Mannes herhalten.

Na und was soll ich sagen, um 18:18 Uhr war unser Antoniaschatz auf der Welt :o) Hätte ich besser mitgemacht wohl schon eher, aber ich wollte nicht so recht loslassen.

Ein kleiner Riss war schnell verarztet, sodass wir dann zu dritt die Zeit genießen konnten. Alle Betten der Wöchnerinnenstation waren belegt, wir wollten ohnehin nur eine Nacht bleiben, die haben wir dann auf der Kinderchirurgie verbracht – welch Ruhe!

Du siehst, es lief wirklich alles top.

DANKE!!! Dein Kurs hat mir so geholfen und mich richtig gut auf die Geburt vorbereitet.

Kathi

geburt hypnose erfahrungsbericht hypnobirthing julia kamphausen geburtsvorbereitung
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Wunschgeburt mit 4700 kg, 55cm und 37 cm KU

Liebe Julia,

Mein kleiner Bericht.

Mein ET war der 18.09., gekommen ist Evan Louis dann am 22.09 um 3:15am, da ich entschieden habe, die Sache ein wenig zu beschleunigen. Nachdem ich zur Kontrolle im AVK war, hat sich meine Vermutung bestätigt, dass das Baby schon sehr groß ist. Er wurde bereits auf knapp 4500g geschätzt und die Wehen, die ich bis dato hatte (regelmäßig) wurden einfach nicht stärker. Die Ärztin meinte sie wäre zuversichtlich, dass ich das trotzdem schaffe, wir uns wenn nix passiert 3 Tage später wieder sehen und dann eventuell in fünf Tagen einleiten. Mein Bauchgefühl sagte mir dennoch, dass er eigentlich jetzt raus sollte. Am Abend schrieb ich dann meiner Hebamme, die als freie Hebamme in Potsdam (St. Josefs) arbeitet. Sie meinte dann direkt, ich könne ab 20h ins Krankenhaus kommen und sie guckt sich das mal an. Gesagt getan, Mutti angerufen das sie mit mir hinfährt, mein Mann blieb beim großen. Ihr Vorschlag, die Fruchtblase anzupiecksen, da ich definitiv zu viel Fruchtwasser hatte und die Gebärmutter gar keine Chance hatte, stärker zu kontraktieren. Danach eine minimal Dosierung Wehenmittel. Nachdem ich alles mit Mutti und Mann durchgesprochen habe, blieb Mutti da um mit mir die Geburt zu meistern. somit hatte sich meine Unsicherheit, ob mein Mann der richtige Begleiter wäre, von selbst erledigt. Beide Maßnahmen zeigten sofortige Wirkung und ich kam ziemlich gut und schnell auf 5cm. Ruhige Musik und lockere Stimmung halfen dabei sehr gut. Ich stand viel, wollte mich dann aber lieber hinlegen, da stehen sich nicht mehr gut anfühlte. Ab dato wurde es dann sehr schmerzhaft und ich tönte zu jeder Wehe, was ich vorher nie gedacht hätte. Ich fühlte mich nur ab und zu unwohl, dachte aber immer an die Öffnung meines Muttermunds. Nochmal 1,5 – 2h später war ich auf 10cm, aber der Kopf des Babies machte wieder was es wollte, so dass ich mich auf die Seite legen sollte. Da ich meiner Hebamme vollends vertrauen kann, tat ich das gesagte und blieb ca. 30 lange Minuten in dieser Position. Ich konnte auch schon pressen und der Kopf ging in gewünschte Position. So langsam verliesen mich die Kräfte und ich fluchte und schimpfte das ich nicht mehr wollte und er da nicht durch passt. Wieder auf dem Rücken und der Möglichkeit beide Bettseiten zu zerquetschen, presste ich bei jeder wehe so effektiv ich konnte, bis ich spürte, das der Kopf fast draußen war (es brannte wie Feuer)… Bei der nächsten Wehe gab ich alles und der Kopf kam raus. Erstmal Erleichterung, aber die Hebamme meinte direkt bei der nächsten Wehe musste ich kräftig mitarbeiten, aufgrund der Größe könne sie nicht ziehen, die Nabelschnur war um den Hals und die Schultern etwas verkantet. Also nochmal alles was ging und das kleine Riesenbaby war draußen, direkt auf meiner Brust und wunderschön. Erst kurze Zeit später kam überhaupt eine Ärztin dazu. Die gesamte Geburt über waren wir nur zu dritt. Alles war groß und viel: Fruchtwasser, Plazenta und Baby! Evan kam mit 4700g, 55cm und 37cm KU zur Welt! Die fünf Tage, die die Ärztin warten wollte, wären im AVK sicher im Kaiserschnitt geendet. So haben wir 5h ohne jeglichen Schmerzmittel gebraucht, was sogar 3-4h schneller waren als meine Hebamme gedacht hätte.

Die Trancen haben mich definitiv bestärkt und mir bereits in der Vorbereitung sehr gut getan. Vor allem die Affirmationen zeigten Wirkung bei der Geburt, weil ich mir einzelne Passagen ins Gedächtnis rufen konnte und Kraft daraus geschöpft habe. Zu keiner Zeit passierte etwas, womit ich nicht einverstanden war. Alles in allem meine Wunschgeburt!
Danke für deinen tollen Kurs und alles Gute!
Sandra

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Schnelle Geburt trotz Beckenendlage

Liebe Julia,

unsere Tochter ist gesund in Havelhöhe auf die Welt gekommen. Trotz Beckenendlage war die Geburt sehr schnell. Ohne die mentale Vorbereitung wäre es für mich kaum möglich gewesen mit den Schmerzen umzugehen. Ich bin sehr an meine Grenzen gekommen und deine Stimme hat mich sozusagen bis zum Schluß durch die Geburt getragen. Vielen Dank für deine Unterstützung!

Viele liebe Grüße,

Susanne

Anna – ein regelrechter Spaziergang

Liebe Julia,

Emil ist 8 Tage über Termin bei uns zuhause zur Welt gekommen mit einem Geburtsgewicht von 4220 g. Wir sind alle gesund und wohl auf!

Im Vergleich zu Edgars Geburt war es ein regelrechter „Spaziergang“ – die Geburt hat unter 6 Stunden gedauert, ohne Geburtsstillstand. Sie begann mit einem Blasensprung und bald darauf setzten schon ziemlich schnell die Wehen ein. Hinterher war ich ganz verblüfft und fast ein wenig überfahren, dass es so schnell gegangen ist. Auch die Wehen waren irgendwie erträglich, auch wenn sie mich gegen Ende, bis der Muttermund ganz offen war, doch sehr an meine Grenzen gebracht haben.
„Herausgeatmet“ habe ich Emil nicht, wie ich es aus Hypnobirthingquellen teilweise gehört habe (für mich eine traumhafte Vorstellung!). Stattdessen war es schon ein ganz schöner Act, den Kleinen herauszupressen. Und die Wehen setzten auch so heftig ein, dass mir nicht mehr der Sinn danach stand, die Trancen anzuhören. Aber ich hatte die Inhalte die ganze Zeit im Kopf. Als meine Hebamme schließlich hier aufkreuzte, feststellte, dass ich bei 5 – 6 cm war und es noch eine Weile dauert, da sagte ich mir: Pah, die letzen Zentimeter mache ich jetzt in einer Stunde! Dabei habe ich mir dann die ganze Zeit vorgestellt, dass die Gebärmutter das schon von ganz alleine macht, ich weich bin und mich öffne wie eine Blume. So war ich wirklich in nicht allzu langer Zeit schon bei 10 cm.

Ich bin mir sicher, dass unter anderem die täglichen Trancen, die ich davor wochenlang trainiert habe, zu dieser schnellen Geburt verholfen haben und bin total froh, dass ich den Hypnobirthingkurs bei dir gemacht habe. Die Geburt war vergleichsweise so einfach, dass sie kaum irgendwelche starken negativen Erinnerungen hinterlassen und mich sogar mit Edgars Geburt ausgesöhnt hat. Ich habe diesmal überhauptkeine Probleme, von Emils Geburt zu erzählen 🙂 – und das hat mich schon belastet, dass ich bei Edgars Geburt immer so schnell in Tränen ausgebrochen bin, wenn ich darüber Details preisgegeben habe.

Liebe Julia, vielen Dank für Alles!

Leider hat meine Krankenkasse den Kurs nicht unterstützt, obwohl ich denen zu der Rechnung und dem ausgefüllten Leistungsbogen ein sehr überzeugendes Anschreiben gesendet habe. Die haben mich extra angerufen, um sich dafür zu entschuldigen, mit sichtlich schlechtem Gewissen. Naja, ich habs wenigstens probiert und mit dem Brief erneut darauf hingewiesen, dass dies ein sehr hilfreicher und sinnvoller Kurs ist, wenn Ängste bezüglich einer bevorstehenden Geburt vorliegen. Und wer weiß, wie mir so ein Kurs schon bei der ersten Geburt geholfen hätte, wo ich noch keine Ängste hatte…

Deshalb wünsche ich dir – und natürlich auch allen Gebärenden! -, dass die Krankenkassen bald ein einsehen haben, damit Hypbobirthing kein Luxus ist, sondern bekannter wird und für alle frei zugänglich.

Ich drück dich ganz herzlich,
Anna

Verena – voll Vertrauen und Zuversicht

Liebe Julia,

anderthalb Jahre ist unser Kursbesuch nun her und unsere zweite Tochter Felice ist bereits 15 Monate. Vielleicht erinnerst Du Dich trotzdem an uns aus dem kleinen Kurs mit zwei anderen Paaren. Gerade denke ich mal wieder darüber nach, wie wichtig das Geburtserlebnis von Felice für mich war – und wie ich diese Erfahrung der eigenen Stärke generell für mich nutzen kann. Aus diesem Nachdenken heraus möchte ich Dir nun endlich eine Rückmeldung und ein Dankeschön schicken – für das es hoffentlich nicht zu spät ist.

Es erfüllt mich eine große Dankbarkeit, dass ich die Geburt von Felice so erleben durfte – gerade nach dem Kaiserschnitt meiner ersten Tochter: voll Vertrauen und Zuversicht in das Kind, mich und meinen Körper, gestärkt durch die bildliche Vorstellung und das Wissen, was z.B. Atmung und Gebärmuttermuskel machen und daran durch die Affirmationen erinnert. Was für ein Erlebnis der Stärke!

Felice kam am 20.09.2014 um 21.12 in Havelhöhe zur Welt (9 Tage nach dem errechneten Termin). Um ca. 15:30 hatten die Wehen begonnen, um 18 Uhr waren wir in Havelhöhe; da war der Muttermund schon 8 cm auf. Als die Wehen begannen, habe ich kurz versucht, mir meine Geburtstrance anzuhören. Im Bett liegen ging allerdings gar nicht. So verlegte ich mich gleich darauf, mich auf meine Atmung und das Tönen zu konzentrieren. Ich habe also fast die gesamte Eröffnunsphase stehend, vorn über gebeugt und tönend verbracht. In Havelhöhe hat mein Freund mir dann meine Affirmationen vorgelesen – während er mir die ganze Zeit mein Steißbein massierte/Gegendruck ausübte, was sehr gut tat. Der Übergang zur Pressphase war unangenehm, aber als das Köpfchen dann rauskam, konnte ich gar nicht glauben, dass es das schon war (und dass das Auseinanderziehen nicht schmerzhafter war)! Nach der Geburt bin ich aufgestanden, auf Toilette gegangen, habe geduscht – unglaublich!

Ich möchte Dir ein herzliches Dankeschön sagen, dass Du dieses positive Erlebnis mit möglich gemacht hast. Besonders wichtig für mich war: das gestärkte Vertrauen in mich, meinen Körper und das Kind durch das Wissen, was Du vermittelt hast sowie die positiven Affirmationen. Immer wieder habe ich daran gedacht, dass der Körper genau weiß, wie das Kind geboren wird; dass der Schmerz durch mehr Sauerstoff geringer wird, dass ich die Wehenpausen zur Erholung nutzen kann, dass ich mich entspannen kann und den Körper seine Arbeit machen lassen kann. Auch die bildliche Vorstellung der Öffnung und der „Austreibung“ hat mir sehr geholfen – bei der Konzentration? Die Hebamme schrieb mir in einem sehr netten Brief, wie beeindruckt sie war, wie konzentriert ich mich der „Geburtsarbeit“ hingegeben habe. Vielleicht war diese Art der Konzentration und Entspannung nur möglich durch das Ansprechen meiner Ängste und die die Hypnose/Trance? Auf jedenfall überlege ich mal wieder, wie ich z.B. positive Affirmationen generell nutzen kann.

Liebe Julia, ich denke sehr gern an Deinen Kurs zurück und möchte Dir herzlich für all die wichtigen Anregungen danken und wünsche mir, dass noch viele Frauen davon profitieren können.

Herzliche Grüße,
Verena

Iris – eine heilsame Geburt mit 4800g

Liebe Julia,

unser zweiter Sohn Tom ist gut auf der Welt gelandet!

Nachdem er sich eine Nacht mit kräftigen Wehen ankündigte und wir schon in den Stiefeln standen, hat er sich dann aber doch noch Zeit gelassen. Nach ein paar Tagen haben die Kindsbewegungen dann so deutlich nachgelassen, dass ich sehr besorgt war. Unsere Hebamme hat uns dringend zu einer Einleitung der Geburt geraten, was mich zuerst emotional ziemlich ins Schleudern gebracht hat, am Ende aber genau die richtige Entscheidung für uns war.

Als Tom es dann geschafft hatte wurde schnell klar, warum er sich nicht mehr bewegen konnte: er war ein Riese- und hatte ein stattliches Gewicht von 4800g. Sämtliche Messergebnisse im Vorfeld lagen – zum Glück – weit darunter, so dass es eine echte Überraschung für uns alle war.

Ich habe Tom spontan und ohne Schmerzmittel zur Welt gebracht. Ich bin stolz und sehr, sehr dankbar, wie alles gelaufen ist.

Deine Hypnosen habe ich bis zur Geburt täglich gehört. Als die Wehen dann so richtig losgingen, konnte ich mich allerdings gar nicht mehr darauf konzentrieren.

Trotzdem bin ich überzeugt davon, dass diese intensive Zeit der Vorbereitung dazu geführt hat, dass ich der Geburt positiv und optimistisch entgegen gehen konnte. Ich hatte keine Angst mehr.

Es war ein sonniger und wunderschöner Tag. Alles verlief so entspannt und ruhig, ganz ohne Hektik, so wie ich es mir die Tage zuvor immer und immer wieder ausgemalt hatte. Nach der ersten Tablette sind Jan und ich Steaks essen gegangen, danach waren wir noch lange spazieren, haben gelacht und zusammen eine Wehe nach der anderen begrüßt. Es ging gut und ich konnte mich die ganze Zeit über auf meinen Sohn freuen.

Die eigentliche Geburt war dann weder sanft, noch schmerzfrei. Ich war so laut – Jan sagte, ich hätte Stadien füllen können – aber ich war die ganze Zeit „voll da“. Es war am Ende ein so gutes und heilsames Erlebnis für uns beide, dass ich mich daran immer gerne erinnern werde.

Seitdem ist unser Familienleben turbulent und mitunter nicht ganz unstressig, aber ich habe mich trotz allem sehr schnell erholt.

Und jetzt geht es weiter…

Liebe Julia, ich danke Dir sehr für die gute gemeinsame Arbeit. Es ist gut zu wissen, dass es immer einen Weg gibt, die Dinge zu drehen.

Ich habe Deinen Kontakt meiner Hebamme weitergegeben, die Dich Ihrerseits auch bereits empfohlen hat. Ich hoffe, es kommen noch viele Frauen und Paare in den Genuss Deiner Arbeit.

Alles Gute für Dich!

Liebe Grüße
Iris

Theresa – mit Wehen übers Kopfsteinpflaster…

Liebe Julia

unser Sohn Hannes ist am 1.11. ziemlich schnell zur Welt gekommen.
Schon den ganzen Tag hatte ich leichte Wehen, die aber eigentlich nicht schmerzhaft waren aber langsam immer mehr wurden. Diese habe ich bei „normalem“ Tagesprogramm so nebenher erlebt. Nachmittags hatte ich aber immer mehr das Gefühl, dass es langsam aber sicher ernster wird, mein Mann hat seine Pläne abgesagt und wir sind früh ins Bett. Erst konnte ich auch tatsächlich noch schlafen, so gegen 23.00 war ich aber schon wieder wach und hatte stärkere Wehen, die ich aber gut veratmen konnte. Ich habe deine Trance gehört, was sehr entspannend war – die ganzen Wochen davor habe ich auch jeden Tag eine Trance gehört und bin dabei jeweils sofort eingeschlafen …

Um 1 uhr haben wir im Geburtshaus / der Hebamme mal bescheid gesagt, die meinte aber, wenn ich noch so ruhig spreche, wird es wahrscheinlich noch bis morgen dauern, ich soll mich hinlegen. Um 3 war es dann schon so heftig, dass mein Mann wieder anrief. Die Hebamme meinte, ich solle noch nicht so tönen, das nimmt zu viel Kraft weg und sei erst dann angesagt, wenn der Muttermund vollständig geöffnet ist. Mit mir am Telefon hat sie etwa 20 Min „geübt“ wie ich das machen soll und wir haben uns für 4.15 im Geburtshaus Kreuzberg verabredet. Kaum hatten wir meine Mutter angerufen, sie solle kommen (für unsere große tochter) hatte ich die erste Presswehen. – Der Muttermund war also anscheinend schon vollständig geöffnet gewesen! Die Wehen waren auch echt heftig, mit Trance oder veratmen war da nichts mehr, aber ich war in den Pausen extrem viel entspannter als bei der ersten Geburt!
Mit Presswehen ging es also im Auto über Kopfsteinpflaster ins Geburtshaus, 30 Minuten später war der Kleine da!

Alles in allem eine schnelle und dadurch für mein empfinden auch heftige Geburt. Die geburtsvorbereitende Hypnose hat mir definitiv bei der Vorbereitung und Entspannung im Vorfeld sehr geholfen und unter der Geburt auf jeden Fall gebracht, dass ich mich besser entspannen konnte, auch wenn ich es als sehr schmerzhaft empfunden habe. Aber wer weiß. Vielleicht wären sonst auch die Wehen tagsüber schon viel intensiver gewesen.

Tausend dank für deine stimme, sie hat mich sehr gut begleitet!
Alles Liebe,
Theresa

Selbstbestimmte Geburt im Charme des Berliner Strassenlaternenlichts

Liebe Julia,

meine Tochter ist am 16.10.  im Charme des Berliner Strassenlaternenlichts in einer wunderbar selbst bestimmten Geburt nach ca. 4,5 Std. im heimischen Wohnzimmer zur Welt gekommen. Bis auf die letzten 45 min habe ich die Geburt als intensiv und kraftvoll, aber nicht schmerzhaft erlebt. Sie war wunderschön und ein tolles Erlebnis um mit dem Kinder kriegen abzuschließen.

Herzliche Grüße, Simone

Daniela – eine schnelle Geburt

Hallo liebe Julia,

ich wollte mich gerne bei Dir kurz melden, um mitzuteilen, dass am 31.08. (also am errechneten ET!) um 6:55 Uhr unsere Tochter Betty Fiona im Geburtshaus Schöneberg das Licht der Welt erblickt hat. Sie war bei Ihrer Geburt 48 cm groß und 2.500 Gramm schwer.
Die Geburt verlief sehr schnell und völlig ohne Schwierigkeiten und fast hätten wir es nicht mehr ins Geburtshaus geschafft, denn dort hatte ich gerade noch 4 Presswehen und schon war sie da.

Bereits seit Freitag hatte ich immer mal wieder unregelmäßig Wehen, aber nichts dramatisches und so waren wir am Samstag noch im Varietee und am Sonntag noch Minigolf spielen – und in der Nacht der Geburt habe ich ab ca. 1 Uhr stärkere, unregelmäßige Wehen gehabt und eine große innere Unruhe verspürt. So richtig los ging die Geburt aus meiner Sicht erst morgens um 5 Uhr, ich musste mich übergeben und bis dahin konnte ich die Wehen sehr gut „veratmen“ und habe diese auch nicht als sehr stark empfunden und mich fokussieren auf das, was da kommt und war eigentlich auch auf eine lange Zeit eingestellt. Tobias ist dann um 5 Uhr aufgestanden und hat sich um das „Equipment“ gekümmert und als um ca. 5:45 die Fruchtblase geplatzt ist, hat er in telefonischem Kontakt mit der Hebamme gestanden. Um etwas nach 6 Uhr habe ich noch zu ihm gesagt, dass es schnell geht und sie kommt und dann haben wir ein Taxi gerufen und sind ins Geburtshaus gefahren, denn ich hätte es nicht mehr geschafft, dorthin zu laufen.
Die Hebamme wollte erst noch in aller Ruhe ein CTG schreiben und als ich mich dann nach einer Wehe aufs Bett gehievt hatte, war sie total baff, da das Köpfchen schon fast da war – ich bin also schnell in den Vierfüßlerstand und dann noch 3 Presswehen und sie war da!
Mein bevorzugter Laut während der starken Wehen war ein „Uuuuuuh-fffffffffff“.
Gegen halb 10 morgens waren wir dann wieder zuhause in den eigenen vier Wänden.

Ich habe in der Vorbereitung die Trancen sehr gut nutzen können und habe dann aber als die Wehen stärker wurden nichts mehr hören oder sehen wollen. Aber immer wieder sind „Fetzen“ der Trancen hochgekommen, wie z.B. „ich mache mich ganz weich“ „ich öffne mich“ „ich entspanne meine Stirn“ usw. ganz besonders während der Wehen hat sich bei mir „ich begegne jeder Welle nur mit meinem Atem“ eingeprägt, dass ich mir wie ein Mantra immer wieder durch den Kopf habe gehen lassen.

Wir haben die Wochenbettzeit sehr genossen und sind sehr stolz und glücklich, dass unsere Tochter so toll ist und wir eine so schöne Geburt hatten.

Viele liebe Grüße,
Tobias, Daniela und Betty