Die Trancen öffneten den Weg für mein Kind

Liebe Julia,

unser Sohn wurde geboren und ich könnte mit der Geburt nicht glücklicher sein. Als die Wehen stärker wurden und ich merkte, dass sich in mir etwas gegen den Schmerz wehrte, habe ich zwei Trancen gemacht. Die haben mir unglaublich geholfen, sodass der weitere Weg sich für mein Kind öffnen konnte und die wirklich starken Wehen nicht allzu lange dauerten, bis er da war und durchs Wasser auf meine Brust gehoben wurde. Ich habe keinerlei Schmerzmittel oder andere Hilfsmittel gebraucht und habe nur mithilfe meiner (sich zurückhaltenden) Beleghebamme mein Kind geboren. Ich bin unglaublich stolz auf dieses Erlebnis und würde sogar sagen, dass ich eine schöne Geburt erlebt habe. Die Vorbereitung bei dir hat dazu beigetragen und dafür wollte ich mich bedanken.

Ich sende dir ganz herzliche Grüße, Franka

In meinen Augen eine bilderbuchmäßige Geburt

Hallo Julia,

vor einigen Wochen hast du mir die Möglichkeit gegeben, mich im Rahmen deines Kurses mental auf die Geburt meiner zweiten Tochter vorzubereiten. Nachdem die Geburt meiner ersten Tochter mir nur in schlechter Erinnerung bleiben wird, hatte ich nun das Glück, eine selbstbestimmte und in meinen Augen bilderbuchmäßige Geburt erleben zu dürfen. Anfangs von Panik überfallen, dass es wieder so unangenehm werden könnte, konnte ich mich fangen und fast bis zum Schluss durch das Atmen und positive Gedanken den Schmerz als Nebensache annehmen und somit Kräfte für den Endspurt sammeln. Es war ein überwältigendes Gefühl voller Stolz und Selbstbewusstsein als man mir meine Tochter Anna Lena auf den Bauch gelegt hat. Ich war unglaublich fit nach der Geburt und bereit für die neuen Herausforderungen, die mich als Mama von einem Kleinkind und Säugling bevorstehen.

Ich danke dir von ganzem Herzen für deine Trancearbeit, deine Tipps, für dein offenes Ohr, denn erst dadurch hatte ich endlich die Möglichkeit, die erste Geburt richtig aufzuarbeiten und zu verarbeiten und konnte damit selbstsicher der zweiten Geburt entgegentreten.

Alles Liebe Paula

 

Die Vorbereitung hat wirklich geholfen

Liebe Julia,

an dich auch noch einmal ein großes Dankeschön, ich glaube das deine Vorbereitung wirklich geholfen hat sich auf die Geburt einzustellen und daraus ein gutes Erlebnis werden zu lassen. Du hast so viele Themen in deinem Kurs angesprochen, an die wir sonst gar nicht gedacht hätten oder die uns nicht bewusst waren, obwohl es die zweite Geburt war!

Ich habe meinen Geburtsvorbereitungskurs erst nach deinem Kurs gemacht und fand deine Infos/Tipps so bereichernd, da sie in meinem Geburtsvorbereitungskurs nicht kamen. Das solltest du auf alle Fälle so weiter machen!

Danke nochmal und dir alles Gute!
Viele Grüße
Anne

Selbstbestimmte Geburt mit einem gestärktem ICH

Hallo Julia,

ich habe einen deiner Hypnobirthingkurse besucht.

Mir ist es nun ein wichtiges Anliegen, dir eine Rückmeldung zu meinen Erfahrungen zu geben.

Zuallererst kann ich festhalten, dass mir der Besuch deines Kurses in Vorbereitung auf die Geburt vor allem in seelischer Hinsicht eine große Unterstützung gewesen ist.

Erst mit dem Beenden und der fortführenden Beschäftigung mit den Inhalten des Kurses, ist mir bewusst geworden, dass mir zum Zeitpunkt des Kurses eine wirkliche Verbindung zu meinem Sohn gefehlt hatte.

Die täglichen Meditationsübungen haben mir geholfen, mir sehr viel bewusster über die spezielle Verbindung zwischen mir und meinem Kind zu werden. Durch diese Bindung gestärkt, konnte ich mich gleichzeitig sehr gut gedanklich auf die Geburt vorbereiten. Welche Rolle sowohl mein Kind dabei spielen wird als auch welche ich einnehmen möchte.

Die Zuflucht in meinen inneren Raum hat mir gerade in den letzten Wochen und Tagen der Schwangerschaft sehr geholfen, diese schwierige letzte Phase der Schwangerschaft gut zu überstehen. So hatte ich das Gefühl, ich kann die Geburt auch gedanklich anstupsen. Besonders die Vorstellung über die Öffnung des Muttermundes, war dabei immer wieder ein fester Ankerpunt, nachdem ich zuletzt immer wieder gut greifen konnte.

Auch in der ersten Phase der Wehen suchte ich diesen von mir über Monate gefestigten inneren Raum auf. Meine Mediationen habe ich mit dem immergleichen Sound (Meeresrauschen) unterlegt. Die Konditionierung auf diese bestimmten Geräusche hat mir sehr gut geholfen, instinktiv in mir versinken zu können.

Im Grunde befand ich mich während der Geburt in einer Art Transzustand. Auch wenn es nicht dieser ganz bestimmte innere Raum war, in dem ich verweilte, erlebte ich die Geburt mit einem dämpfenden Schleier. Die Schmerzen der Geburt waren mir immer wieder mal für einige Momente sehr bewusst. Doch einen Großteil der Zeit empfand ich eher eine innere Leere. Sie wusch meinen Kopf frei von sämtlichen Gedanken. So war ich wenig mit mir und den Schmerzen beschäftig, allerdings auch wenig bei meinem Sohn. Da ich in einem entscheidenden Moment aber sofort präsent und bei meinem Kind war, weiß ich vor allem im Nachhinein, dass mein Transzustand genau so stattfinden musste, wie er stattgefunden hat.

Insgesamt erlebte ich eine äußerst selbstbestimmte Geburt. Ich konnte, wie es von Anfang an mein Wunsch gewesen ist, im Geburtshaus entbinden. Auf meine Wünsche wurde kompromisslos eingegangen. Dort wo es nötig gewesen ist, wurde ich einfühlsam geleitet, ohne dass ich nicht auch das Gefühl gehabt hätte, mich jederzeit anders entscheiden zu dürfen. Dass die Geburt insgesamt so selbstbestimmt verlaufen ist, schreibe ich einerseits also dem Geburtsort zu, andererseits aber ganz eindeutig meinem gestärktem Ich, welche ich im hohen Maße deinem Kurs zu verdanken habe.

Unser Sohn erblickte sieben Stunden nach Einsetzen der Wehen das Licht der Welt. Er ist ein ganz wundervoller, geduldiger und ruhiger Junge und bereitet uns jeden Tag sehr viel Freude.

Herzliche Grüße, Elena

Ich war sehr klar und ruhig

Liebe Julia,
Unser Sohn ist im Westend mit 3630g gelandet. Wir genießen jetzt das Kennenlernen zu viert und freuen uns sehr über unser zerknautschtes kleines Wunder.
Ich bin begeistert von meiner Geburt. Bin in 3 Stunden Badewanne trancend auf 7 cm Muttermund gekommen und wollte da eigentlich nur mal nachfragen, ob sich überhaupt schon was tut. Ich war noch super in meiner Kraft und konnte gut bis zur vollständigen Öffnung mitgehen. Ich bin sehr versöhnt mit meiner ersten Geburt! 7 Stunden und echt machbar. Ich habe eine tolle Hebammen erwischt und konnte komplett beeinflussen was ich brauchte und war sehr klar und ruhig!
Ich kann dir nicht genug danken und werde dich wärmstens weiterempfehlen.
Alles Liebe von Antonia

Fokusiert auf den Atem

Liebe Julia,
mein großer Traum von einer natürlichen Geburt hat geklappt. Ich war tatsächlich im St. Gertrauden und wurde dort großartig begleitet!
Dank Deiner Bemühungen im Vorfeld, konnte ich mich unter der Geburt voll und ganz auf mich konzentrieren und in den Pausen bis zum Schluss entspannen. Ich habe unter der Geburt weder die Affirmationen noch meine Trance hören können, dafür ging alles viel zu schnell aber das dauerhafte Training hat mich perfekt vorbereitet

Ich war an dem Tag absolut tiefen entspannt.ich hab nicht mehr auf ihn gewartet, es war mir wurscht, es gab ja jetzt einen Plan mit dem KH. Einfach nochmal alles gemacht worauf wir Lust hatten.

Am Abend setzen die üblichen 5min Abstandswehen ein. Dennoch waren sie etwas intensiver, aber nicht der Rede wert.

Um 02:08 Werde ich von einer intensiven und langen Wehe wach. Huch, was war das? Aufgestanden und in mich rein gespürt. Ja, das war definitiv eine richtige Wehe. Ich ins Wohnzimmer und gewartet. Kommt nochmal so eine?

Ja, sie kam! Und wisst ihr was? Ich habe gestrahlt und es genossen! Keine Darmkrämpfe wie beim ersten mal, keine Angst sondern eine Welle, die durch meinen Körper ging. Ich konzentrierte mich nur auf mich und meine Atmung. Es war fantastisch. Die ersten Sekunden stieg die welle bis zur Brust hoch, mir wurde warm und ich hatte Zeit mich zu fokussieren, dann kam der lange Teil bei dem der Druck nach unten ging. Ich begann mein Mantra und meine Atmung. Dann ebbte sie ab. Wahnsinn! Dann weckte ich meinen Mann und sagte dass ich meiner Mutter sage sie soll ins KH kommen und dass wir uns dort treffen zur Übergabe unserer Tochter.

Meine Mutter sich um 2.30h auf den Weg.Ich ging in die Wanne. Zack Abstand 6min. Ich komme aus der Wanne raus zack 3min. Ohje Ohje. Da dachte ich ganz kurz über eine Geburt in der Badewanne nach. Aber ich ließ mich nicht beirren. Ich atmete und fokussierte mich.

Um 3.45h war meine Mutter endlich da. Ich veratmete bereits auf dem Boden im 4-Füßler. Ab ins Auto, Gott sei Dank war es nachts.

15min später waren wir im Krankenhaus. Ich redete die Fahrt über innerlich mit meinem Bauchzwerg und erklärte ihm, dass er die nächsten Wehen bitte etwas erträglicher macht, weil ich ja schlecht auf dem Boden Knien konnte.

4:00h angekommen, Wehen sofort wieder richtig knackig. Rollstuhl geschnappt und mein Mann hat mich einmal quer durchs Krankenhaus gekarrt.

4:10h aufs Kreißbett, 6cm weiterhin 3min Abstand.

Mein Mann parkt das Auto um, als er wieder da war voll eröffnet .

Die Hebamme rief die Ärztin “Kommst Du bitte zur Geburt?”

Ich denke so, hä? Wie jetzt?

Und in dem Moment ich denke so 4:20h spürte ich die erste Presswehe!

Holla die Waldfee. Das war krass intensiv, aber echt der Wahnsinn.

Ich lag auf dem Rücken allerdings fast aufrecht sitzend. Ich dachte kurz darüber nach, dass das doch ungünstig sei, aber ich wusste in dem Moment zu 100% dass es richtig ist. Ich hätte nicht stehen oder hocken können.

Ich bekam Beinschalen, die Ärztin kam. Die beiden waren ein Hammer-Team.

Ich erklärte ganz kurz nochmal meine Vorgeschichte (sekundärer Kaiserschnitt nach pathologischem CTG) und man spürte total, dass die beiden so richtig Bock hatten, heute das Kind mit mir auf die Welt zu bringen.

Sie leiteten mich an, erklärten mir alles und motivierten Mich pausenlos. Ich war immer noch voll fokussiert auf meine Atmung.

Und ich hatte nach wie vor 3min Abstände was perfekt war. Ich konnte die voll nutzen und mich immer einmal komplett entspannen. Ich hätte das nie für möglich gehalten. Ich dachte man kann doch nicht in 3min Kraft sammeln??? Doch das geht!

Und so machte ich mein Ding und alle unterstützten mich.

Mein Mann wusste, dass ich unbedingt den Kopf berühren wollte als Motivationskick. Er schaute mich in einer Pause an und sagte, denk an den Kopf und ich erklärte es der Ärztin.

“na Logo! Das machen wir” und in der nächsten Presswehe nahm sie meine Hand und ich fühlte den kopf. Mir liefen die Tränen. Ich dachte “oh mein Gott, Du erlebst es wirklich” (ich hätte das dank Hypno-Birthing immer wieder visualisiert)

In der nächsten Presswehen, der einzigen bei der ich plötzlich schrie, war der Kopf geboren… was für ein unfassbar krasses Gefühl.

Danach sollte ich nur atmen und nicht mehr schieben und der Körper war geboren. Es war 05.08h

Ich hatte weder Zugang noch Schmerzmittel, dafür war keine Zeit.

Um 8h kam unsere Tochter ins Krankenhaus. Um 11h ließen wir uns gegen ärztlichen Rat entlassen und um 12h lagen wir zu Hause im Bett und Kuscheltem.

Ich danke dir von Herzen! Hypnobirthing geburtsvorbereitung berlin hypnose natürlich gebären julia kamphausen

Ein großer Schubs in die richtige Richtung

Hallo liebe Julia.

Wie versprochen wollte ich mich nach der Geburt bei dir melden. Unsere kleine Tochter Toni ist am 11.11. um 17:11 Uhr im Geburtshaus auf die Welt gekommen, sie ist kerngesund und ein voll liebes, ruhiges „Anfängerbaby“ 🙂

Heute war die Hebamme nochmal da und wir sind das Geburtsprotokoll durchgegangen. Mir wurde eine „tiefe Entspannungsphase zwischen den Wehen“, v.a. in der Eröffnungsphase (die nur rund 2,5h dauerte) bescheinigt und auch wenn die Wehen teilweise recht heftig waren, konnte ich ich zwischendurch gut Kraft tanken. Die 2. Phase hat dann mit rund 5h etwas länger gedauert und gepaart mit meinem wachsenden Frust darüber, dass es nicht weitergeht, war ich dann nicht mehr ganz so entspannt 😉 Am Ende haben tolles Teamwork (mein Mann, meine beste Freundin + die Hebamme) und wohl auch die Schwerkraft, die kleine Toni auf die Welt direkt in die Badewanne unter mir plumpsen lassen.

Ich konnte immer wieder sehr gut und tief entspannen. Was ich v.a. an deinem Kurs gelernt habe, ist es an die Kraft der Natur zu glauben, daran dass ich das schaffen kann. Ich habe erst in deinem Kurs verstanden, dass eine Geburt etwas natürliches und v.a. machbares ist und ich hatte in der Tat keine Sekunde mehr Angst vor dem Moment, wenn es losgeht. Im Gegenteil, ich wollte dass es losgeht und ich endlich sehen kann, wer da seit neun Monaten in meinem Bauch herumturnt und Schluckauf hat. Vielleicht ist Toni deshalb auch fünf Tage vorher gekommen, die Neugier war offensichtlich beidseitig.

Auf jeden Fall hat mir dein Kurs mental einen großen Schubs in die richtige Richtung gegeben und der Fokus in meiner Geburtstrance auf das „Ergebnis“ („…bald siehst du kleine süße Hände, ein süßes Näschen…“ etc.) hat geholfen mich darauf zu fokussieren und zu freuen, trotz Schmerzen. Ich bin total froh, dass es eine natürlich Geburt ohne Schmerzmittel war, dass es die Zeit gedauert hat, die es gedauert hat.

Also hab nochmal vielen herzlichen Dank für den Kurs und v.a. das Bestärken der Frauen in ihre Fähigkeit zu gebären, die Vermittlung innerer Ruhe und das Vertrauen in sich selbst entspannt auf diesen Moment zuzugehen.

Viele liebe Grüße,

Dani, Christoph & die kleine Toni

Kathi – es lief wirklich alles top!

Liebe Julia,

Unsere Tochter Antonia kam am 12. Oktober (SSW 40+3) gesund auf die Welt. Ich wünschte mir ja so sehr eine einfache, schnelle Geburt – und wurde nicht enttäuscht. Aber eins nach dem anderen:

Deine Trancen habe ich in den letzten Wochen der Schwangerschaft regelmäßig gehört, mal mit einem grandiosen Erholungseffekt, mal ohne. Ich persönlich liebte deine individuellen Trance und hab sie mir für den Tag der Geburtauf einen Player gezogen, um sie auch im Krankenhaus weiter hören zu können.

Dann war es soweit: Um 12:15 Uhr bemerkte ich nach dem Toilettengang, dass wohl Fruchtwasser ausläuft. Wir hatten vorgesorgt, sodass ich mich in sexy Erwachseneninkontinenzhöschen erst einmal bewegen konnte. Bis jetzt keine Wehe weit und breit. Meine Hebi meinte, wenn bis 15 Uhr keine Wehen eingesetzt haben sollten, könne ich mit einem Wehencocktail nachhelfen. Habe Tom in die Apotheke gescheucht, damit er Ricinusöl holt. Als er wieder da war, sind wir Lebensmittel einkaufen gefahren, zumindest war das der Plan. Beim Aussteigen aus dem Auto merkte ich schnell, dass rumlaufen wohl doch nicht so ne gute Idee sei, also im Auto warten, bis Tom das Nötigste eingekauft hat.

Um 13:38 Uhr kam noch im Auto meine allererste Wehe, noch zart, aber sie war da. Wieder zu Hause angekommen haben wir noch schnell im Kinderzimmer die Gardinenstange angebracht, ich hab den Staubsauger gehalten. Nachdem ich innerhalb der ersten Stunde nach Wehe Nr. 1 nur etwa vier weitere hatte, überkam mich ab 15:00 Uhr nun so langsam das Gefühl, fast ständig eine Wehe zu bekommen. Also hab ich mir einen Wecker geschnappt und darauf geachtet, in welchen Abständen die Wehen kommen. Bei 5-minütigen solle man schließlich in die Klinik fahren und die wäre von uns etwa 25 Minuten entfernt…

Das Resultat vom Wecker: Alle 2-3 Minuten!!! Wann bitte habe ich denn das mit den 5-Minuten-Abständen verpasst?!? Mein armer Tom hatte nun keine Gelegenheit mehr, unter die Dusche zu springen, wir haben uns meine Sachen geschnappt und sind losgefahren. Die Autofahrt war schon nicht mehr so lustig und auf dem Weg vom Parkplatz zur Station musste ich schonmal ein Tränchen verdrücken und vor-mich-hin-wehend stehenbleiben.

16:15 Uhr Ankunft in Buch: Die netten Damen in Buch hatten scheinbar schon viel um die Ohren (es wurde langsam ein ungemütlich-regnerischer Tag), denn so recht glaubte man den Worten meines Mannes nicht, dass die Wehen schon so schnell aufeinander kommen. Nun ja, die erste Untersuchung ergab dann aber einen geöffneten Muttermund von 5 cm und ich durfte gleich in den letzten verfügbaren Kreißsaal. Alle „schönen“ waren belegt, sodass ich letztlich die Wahl zwischen ganz normalem Krankenhausbett gehabt hätte oder (Gott sein Dank es gab hier noch eine) der Badewanne. Meine Hebamme fragte mich, ob ich was gegen die Schmerzen haben möchte. Nun, eigentlich schon irgendwie, auch wenn ich in meinem Geburtsplan gegen Schmerzmittel gewesen bin. Mit Schmerzmitteln hätten sie mich aber nicht in die Wanne gelassen (völlig blöd aus meiner Sicht, da das woanders nun überhaupt kein Problem darstellt, darüber habe ich mich tierisch aufgeregt und geschimpft wie ein kleiner Rohrspatz) und auf dem „ollen“ Bett wollte ich nun wirklich nicht mein Kind bekommen, wenn sich mir noch die Option Wassergeburt bietet.

Nach dem ersten CTG hat eine nach mir schauende Beleghebamme netter Weise die Wanne eingelassen, mehr durfte sie allerdings nicht für mich tun. Die mir zugewiesene Hebamme wuselte von einem Zimmer ins andere – kein schönes Gefühl, JETZT alleingelassen zu werden. Im Bett liegen ging gar nicht, ab etwa 17:00 lag ich endlich in der Badewanne. Die Griffe an ihr erwiesen sich als äußerst praktisch, so musste nicht die Hand meines Mannes herhalten.

Na und was soll ich sagen, um 18:18 Uhr war unser Antoniaschatz auf der Welt :o) Hätte ich besser mitgemacht wohl schon eher, aber ich wollte nicht so recht loslassen.

Ein kleiner Riss war schnell verarztet, sodass wir dann zu dritt die Zeit genießen konnten. Alle Betten der Wöchnerinnenstation waren belegt, wir wollten ohnehin nur eine Nacht bleiben, die haben wir dann auf der Kinderchirurgie verbracht – welch Ruhe!

Du siehst, es lief wirklich alles top.

DANKE!!! Dein Kurs hat mir so geholfen und mich richtig gut auf die Geburt vorbereitet.

Kathi

geburt hypnose erfahrungsbericht hypnobirthing julia kamphausen geburtsvorbereitung
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Wunschgeburt mit 4700 kg, 55cm und 37 cm KU

Liebe Julia,

Mein kleiner Bericht.

Mein ET war der 18.09., gekommen ist Evan Louis dann am 22.09 um 3:15am, da ich entschieden habe, die Sache ein wenig zu beschleunigen. Nachdem ich zur Kontrolle im AVK war, hat sich meine Vermutung bestätigt, dass das Baby schon sehr groß ist. Er wurde bereits auf knapp 4500g geschätzt und die Wehen, die ich bis dato hatte (regelmäßig) wurden einfach nicht stärker. Die Ärztin meinte sie wäre zuversichtlich, dass ich das trotzdem schaffe, wir uns wenn nix passiert 3 Tage später wieder sehen und dann eventuell in fünf Tagen einleiten. Mein Bauchgefühl sagte mir dennoch, dass er eigentlich jetzt raus sollte. Am Abend schrieb ich dann meiner Hebamme, die als freie Hebamme in Potsdam (St. Josefs) arbeitet. Sie meinte dann direkt, ich könne ab 20h ins Krankenhaus kommen und sie guckt sich das mal an. Gesagt getan, Mutti angerufen das sie mit mir hinfährt, mein Mann blieb beim großen. Ihr Vorschlag, die Fruchtblase anzupiecksen, da ich definitiv zu viel Fruchtwasser hatte und die Gebärmutter gar keine Chance hatte, stärker zu kontraktieren. Danach eine minimal Dosierung Wehenmittel. Nachdem ich alles mit Mutti und Mann durchgesprochen habe, blieb Mutti da um mit mir die Geburt zu meistern. somit hatte sich meine Unsicherheit, ob mein Mann der richtige Begleiter wäre, von selbst erledigt. Beide Maßnahmen zeigten sofortige Wirkung und ich kam ziemlich gut und schnell auf 5cm. Ruhige Musik und lockere Stimmung halfen dabei sehr gut. Ich stand viel, wollte mich dann aber lieber hinlegen, da stehen sich nicht mehr gut anfühlte. Ab dato wurde es dann sehr schmerzhaft und ich tönte zu jeder Wehe, was ich vorher nie gedacht hätte. Ich fühlte mich nur ab und zu unwohl, dachte aber immer an die Öffnung meines Muttermunds. Nochmal 1,5 – 2h später war ich auf 10cm, aber der Kopf des Babies machte wieder was es wollte, so dass ich mich auf die Seite legen sollte. Da ich meiner Hebamme vollends vertrauen kann, tat ich das gesagte und blieb ca. 30 lange Minuten in dieser Position. Ich konnte auch schon pressen und der Kopf ging in gewünschte Position. So langsam verliesen mich die Kräfte und ich fluchte und schimpfte das ich nicht mehr wollte und er da nicht durch passt. Wieder auf dem Rücken und der Möglichkeit beide Bettseiten zu zerquetschen, presste ich bei jeder wehe so effektiv ich konnte, bis ich spürte, das der Kopf fast draußen war (es brannte wie Feuer)… Bei der nächsten Wehe gab ich alles und der Kopf kam raus. Erstmal Erleichterung, aber die Hebamme meinte direkt bei der nächsten Wehe musste ich kräftig mitarbeiten, aufgrund der Größe könne sie nicht ziehen, die Nabelschnur war um den Hals und die Schultern etwas verkantet. Also nochmal alles was ging und das kleine Riesenbaby war draußen, direkt auf meiner Brust und wunderschön. Erst kurze Zeit später kam überhaupt eine Ärztin dazu. Die gesamte Geburt über waren wir nur zu dritt. Alles war groß und viel: Fruchtwasser, Plazenta und Baby! Evan kam mit 4700g, 55cm und 37cm KU zur Welt! Die fünf Tage, die die Ärztin warten wollte, wären im AVK sicher im Kaiserschnitt geendet. So haben wir 5h ohne jeglichen Schmerzmittel gebraucht, was sogar 3-4h schneller waren als meine Hebamme gedacht hätte.

Die Trancen haben mich definitiv bestärkt und mir bereits in der Vorbereitung sehr gut getan. Vor allem die Affirmationen zeigten Wirkung bei der Geburt, weil ich mir einzelne Passagen ins Gedächtnis rufen konnte und Kraft daraus geschöpft habe. Zu keiner Zeit passierte etwas, womit ich nicht einverstanden war. Alles in allem meine Wunschgeburt!
Danke für deinen tollen Kurs und alles Gute!
Sandra

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Schnelle Geburt trotz Beckenendlage

Liebe Julia,

unsere Tochter ist gesund in Havelhöhe auf die Welt gekommen. Trotz Beckenendlage war die Geburt sehr schnell. Ohne die mentale Vorbereitung wäre es für mich kaum möglich gewesen mit den Schmerzen umzugehen. Ich bin sehr an meine Grenzen gekommen und deine Stimme hat mich sozusagen bis zum Schluß durch die Geburt getragen. Vielen Dank für deine Unterstützung!

Viele liebe Grüße,

Susanne